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Wien
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eingefügt am 8.Nov. 2002
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Der Archivbericht :
Arbeiten
am Walcker-Archiv
in den letzten
Monaten
von
Gerhard Walcker-Mayer
Nov.2002
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durch Arbeitsüberlastung bin ich in den
letzten Monaten nur selten an die Aufarbeitung unseres Archivmaterials gekommen.
Dennoch möchte ich immer wieder auf diese Arbeit an hiesiger Stelle
hinweisen, da ja nun langsam durch die neuen Techniken mit Digitalkameras eine
systematische Erfassung und Darstellung im Internet herangegangen wird. Außerdem
kommt hinzu, dass ich momentan mehr mit der Schopenhauerschen Philosophie, und
hier "Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde"
beschäftigt bin. Und wer diesen kennt, der weiß, dass so manche Gedanken im
Orgelbau wie verdurstete Pflanzen neben einem kräftigen Oelbaume stehen.
Doch weiter im Text :
Der erste Schritt ist getan, wir haben fast
lückenlos unser Material erfasst und sind dabei die Zeichnungen, Mensuren,
Schriften, Briefe und Prospekte aus der Zeit von 1820 bis heute mit einer
Digitalkamera zu erfassen. Dieses Material wird hier auszugsweise dargestellt
und es wird im Laufe der Jahre einem neu zu gründenden Walcker - Verein
übergeben. Wir suchen hier laufend Sponsoren und Interessenten, die sich für
diesen Stoff begeistern können, und die bereit sind hier mitzuarbeiten. Es muss
ganz klar gesagt werden, dass wir keinerlei finanzielle Interessen hegen und
jedem, der sich mit Geld in Sachen "Walcker" einkauft und damit
Geschäfte machen will, mit größtem Misstrauen entgegentreten. Es soll
an dieser Stelle erneut und unmissverständlich klar gestellt werden, dass auch
jeder, der mit solchen Leuten zusammenarbeitet von mir mit keiner
Materialbereitstellung zu rechnen hat.
Grundsätzlich erhält jeder Interessent
aus meinem Archiv alle Unterstützung, die er für seine Arbeit benötigt. In
den letzten Wochen habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Interessenten,
nachdem ihnen gewünschte Unterlagen geschickt wurden, nichts mehr von sich
hören lassen. Meine Arbeit war dann, bis zu 4 Pakete an wichtigen Unterlagen in
halb Europa zusammenzutrommeln. Auf diesen Stress möchte ich in Zukunft
verzichten und bitte grundsätzlich um klare Angaben, wann Material wieder
zurückgeschickt wird.
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1. Bericht
aus dem Archiv |
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als
wichtigste Mitteilung für alle Walcker- Freunde : wir haben es geschafft,
nun alle (oder fast alle) Walcker-Firmenprospekte auf unseren Seiten
darzustellen, dies ist auf einer extra Seite aufgeführt :
WALCKER-FIRMENPROSPEKTE
ab 1874
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Doppelclick auf Bild kommt die größere Auflösung |
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über
die Walcker-Organola
und
die in unserem Archiv vorliegenden Aeoline- und Walcker-Organola Rollen
möchte ich demnächst einen kleinen Bericht verfertigen. Übrigens die
gesamten 24 Rollen stehen zum Verkauf, und diese Rollen müssten zu einem
sehr niedrigen Preis an das Technische Museum veräußert werden, wenn
sich kein anderer Interessent meldet.
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es sind
sehr viele und sehr schöne aqarellierte Entwürfe in diesem Archiv, und
nun endlich kann man dieses Material ohne großen Aufwand der
Öffentlichkeit vorstellen |
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indem man
diese Pläne und Entwürfe einfach digital fotografiert und danach etwas
farblich behandelt. |
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beachtet
werden muß bei diesem Verfahren lediglich, dass der Abstand zum Objekt
rund ein Meter beträgt und nicht zu stark beleuchtet wird. Außerdem muß
die Kamera völlig parallel zum Objekt gestellt werden, da sich sonst
Fluchtlinien bemerkbar machen wie bei erstem Beispiel |
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Die
Auflösung der Kamera sollte sein 1984x1488 pixel, damit erhält das Foto
etwa 1,2 MByte, und dies kann auf DINA4 ohne jegliche "Stufung"
gedruckt werden. Auf einen "Flash" mit 120MB passen also 100
Fotos.
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Die fürs
Internet erforderliche 30-65 kByte Fotos macht man dann am Besten über
ein Grafikprogramm und läßt die hochwertigen Fotos unberührt. Damit
erstellt man sich i.Laufe der Jahre ein "Digitales Archiv"
zusammen. Aus den hochwertigen Entwürfen kann man sehr gut auch Details
entnehmen und weiterbearbeiten - (übernehmen in CAD-Programme etc.) |
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diese drei
Muster sind "anfänger-fotos" die alle erdenklichen Fehler noch
aufweisen, wie es das eben so am Anfang auf sich hat. |
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hier nun
habe ich ein paar Zeichnungen fotografiert, und auch hier alle Fehler
versammelt, wie es nicht sein sollte. Ohne Glasplatte, die aber
nicht spiegeln darf, kann man solche Zeichnungen nicht gut fotografiert
werde, da jede Welle sichtbar ist, und vor allem die Schrift nicht mehr
gelesen werden kann. |
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wichtig an den Zeichnungen ist, dass
man jeden Text, der dort enthalten ist exakt lesen kann, und dass die
Zeichnung wieder massstäblich ausgedruckt werden kann.
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die hier
vorliegenden Zeichnungen sind fürs Internet etwas reduziert, bei den
original-Fotos ist die Beschriftung weitgehend lesbar |
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in unserem
nächsten Archivbericht werden wir Ihnen Weiterentwwicklungen zeigen,
insbesonder werden wir auch eine Liste über das aufgenommene Material
anbieten |
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der Bestand des Walcker-Archiv gwm ist in der nachfolgenden
Liste teilweise aufgeführt
Walcker-Museum Saarbrücken
und in
Eberhard Friedrich Walcker - Mensurenliste
zum Archivbericht_2
weitere Listen folgen
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